Herzlich Willkommen im Reptilien-Treffpunkt - Diese Information schließt sich nach der Registrierung automatisch

Da Du derzeit nicht angemeldet/regestriert bist, stehen dir nicht alle Annehmlichkeiten des Portals/Forums zur Verfügung, sondern nur ein kleiner Ausschnitt dessen. Mit einer kostenlosen und unverbindlichen Regestrierung erhälst Du nach einer Vorstellung, innerhalb des Forums sofortigen Zugriff, auf das gesamte Portal/Forum. Wir wünschen dir viel Spaß bei deinem Aufenthalt im Portal/Forum des Reptilien-Treffpunkt.de

Datenschutzerklärung für die Nutzung von Facebook-Plugins (Like-Button)

Auf unseren Seiten sind Plugins des sozialen Netzwerks Facebook, 1601 South California Avenue, Palo Alto, CA 94304, USA integriert. Die Facebook-Plugins erkennen Sie an dem Facebook-Logo oder dem "Like-Button" ("Gefällt mir“) auf unserer Seite. Eine Übersicht über die Facebook-Plugins finden Sie hier: http://developers.facebook.com/docs/plugins/ Wenn Sie unsere Seiten besuchen, wird über das Plugin eine direkte Verbindung zwischen Ihrem Browser und dem Facebook-Server hergestellt. Facebook erhält dadurch die Information, dass Sie mit Ihrer IP-Adresse unsere Seite besucht haben. Wenn Sie den Facebook „Like-Button“ anklicken während Sie in Ihrem Facebook-Account eingeloggt sind, können Sie die Inhalte unserer Seiten auf Ihrem Facebook-Profil verlinken. Dadurch kann Facebook den Besuch unserer Seiten Ihrem Benutzerkonto zuordnen. Wir weisen darauf hin, dass wir als Anbieter der Seiten keine Kenntnis vom Inhalt der übermittelten Daten sowie deren Nutzung durch Facebook erhalten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Datenschutzerklärung von facebook unter http://de-de.facebook.com/policy.php

Wenn Sie nicht wünschen, dass Facebook den Besuch unserer Seiten Ihrem Facebook-Nutzerkonto zuordnen kann, loggen Sie sich bitte aus Ihrem Facebook-Benutzerkonto aus.

Quelle: Facebook-Disclaimer von eRecht24.de

Welcome to the Reptilien-Treffpunkt.de


Since you are not currently registered, you do not have all the amenities of the forum. By a free registration at Reptilien-Treffpunkt.de you have full access to the most diverse information from the ranges of the terraristic. We look forward to you, no matter whether as a guest or registered member. See you in the forum.

Jetzt kostenlos registrieren.

Bereits registriert ? Dann jetzt anmelden !

Benutzername:
Passwort:

  Mich bei jedem Besuch automatisch anmelden
  Meinen Online-Status während dieser Sitzung verbergen

Feed

Der Kaiserskorpion (Pandinus imperator)

Diskussionsplattform über Neuerscheinungen von Büchern im Bereich der Terraristik.

Der Kaiserskorpion (Pandinus imperator)

Beitragvon Frank » Fr 19. Feb 2010, 11:14

Hallo User,


Der Kaiserskorpion

Bild

Der Kaiserskorpion (Pandinus imperator) ist ein Skorpion aus der Gattung Pandinus und gehört zu den größten Arten in der Familie Scorpionidae. Zusammen mit Pandinus gambiensis und Pandinus (Pandinopsis) dictator steht der Kaiserskorpion derzeit unter Artenschutz.

Vorkommen
Der Kaiserskorpion ist in den tropischen Wäldern Westafrikas beheimatet, von Mauretanien bis Zaire. Er bevorzugt eine relative Luftfeuchtigkeit von 60-80 Prozent und Dauertemperaturen von 20-30 °C (Raumtemperatur).

Merkmale

Körpermerkmale
Der Kaiserskorpion wird bis zu 15 Zentimeter, selten 20-25 Zentimeter groß und wiegt im adulten Stadium zwischen 30 und 50 Gramm. Trächtige Weibchen sind dabei deutlich größer und schwerer als ihre Artgenossen. Die Tiere sind schwarz glänzend bepanzert und können bläulich oder (vor allem unter Schwarzlicht) grünlich schimmern.


Verhaltensmerkmale

Diese Art gehört zu den wenigen Vertretern der Skorpione, die sich in Gruppen vergesellschaften können. Der Kaiserskorpion ist nicht aggressiv und greift Artgenossen nicht an. Bei Nahrungsknappheit kommt es jedoch zu Kannibalismus.

Der Kaiserskorpion kann sich über kurze Distanzen sehr schnell bewegen. Auf Störungen reagiert er mit einer typischen Drohhaltung, ist aber auch dann nicht angriffslustig und weicht vor Wirbeltieren ab ausgewachsenen Mäusen zurück. Kaiserskorpione können vergleichsweise gut sehen und erkennen andere Tiere auf etwa einen Meter Entfernung, sofern sie sich bewegen.

Er besetzt ein etwa 50 mal 50 Zentimeter großes Revier, das defensiv verteidigt und schnell aufgegeben wird. Er wandert über lange Strecken, wobei er viele Ruhepausen einlegt. Wie viele Skorpione hat er eine sehr geringe Ausdauer während seiner Aktivitätsphasen. Er ist nachtaktiv und verlässt seine Verstecke tagsüber nicht. Diese Art zeigt auch ein geringes Kletterbedürfnis, welches bei anderen Skorpionen selten zu finden ist und überklettert Wurzeln und Stöcke im Bodenbereich bis etwa 30 Zentimeter Vegetationshöhe. Höhlen werden bis zu 35 Zentimeter tief in den Boden gegraben.


Fortpflanzung und Lebenszyklus

Trächtiger weiblicher Kaiserskorpion
Werfender Pandinus imperator
Kaiserskorpion mit drei Tage alten JungtierenDie Tiere sind lebendgebärend und bringen nach einer Tragezeit von circa 12-15 Monaten bis zu fünfzig weißliche Jungtiere zur Welt (im Normalfall 15-25), die vorher im Mutterleib aus Eiern geschlüpft sind. Die Jungen verlassen den Mutterleib nach und nach, der Geburtsvorgang kann sich über mehrere (1-4) Tage hinziehen. Die Weibchen betreiben Brutpflege und tragen die Jungen bis zu 20 Tagen an ihrem Körper umher, wobei diese sich überwiegend auf ihrem Rücken fest klammern, aber auch am Bauch und an den Pedipalpen sitzen.

Die Jungtiere sind nach der Geburt weiß und enthalten in ihren gedrungenen Körpern Eiweiße und Nährstoffe, die für etwa 4 bis 6 Lebenswochen reichen. Sie härten innerhalb von etwa 14 Tagen ihren Panzer aus, der sich dabei schwarz färbt, und können ab dann selbständig Nahrung aufnehmen. Sie fressen zunächst Futtertiere, die von der Mutter erjagt wurden. Mit steigendem Alter trennen sie sich und suchen sich eigene Reviere, bilden aber auch kleine Gruppen, in denen friedlich zusammen gelebt wird.


Gift des Kaiserskorpions

Das Gift, ein als Scorpin bezeichnetes Peptid, ist von mäßiger Giftigkeit und für den Menschen weitgehend ungefährlich. Gleichwohl ist ein Stich äußerst schmerzhaft. Die Symptome ähneln hierbei denen eines Bienenstichs. In seltenen Fällen, wenn eine Allergie gegen das Gift vorliegt, kommt es zu Schockwirkungen, die zum Tode führen können.

Abweichend von vielen anderen Skorpionen setzt der Kaiserskorpion aber seinen Stachel nur selten ein. Jüngere Tiere stechen gelegentlich noch, mit steigendem Lebensalter werden sie zunehmend stechfaul. Die Menge des verabreichten Giftes kann vom Kaiserskorpion gut dosiert werden. Es stehen etwa zwei Tropfen zur Verfügung. Sie injizieren aber selbst nach stärkeren Belästigungen keine oder nur eine geringe Menge des ihnen tatsächlich verfügbaren Giftes, was die Wirkung zusätzlich vermindert. Auch bei der Verteidigung werden eher die kräftigen Pedipalpen benutzt. Ihre Beute töten die Kaiserskorpione vorwiegend mit diesen Scheren. Bei heftigen Kämpfen oder Bissen durch Nagetiere wird allerdings doch der Giftstachel verwendet. Die maximale Dosis erreicht etwa zwei Meerschweincheneinheiten. Der Kaiserskorpion ist immun gegen sein eigenes Gift.

Die Tiere wachsen rasch, leben ungefähr 15 Jahre und sind nach 6-7 Jahren ausgewachsen (Adultgröße).


Ernährung

Kaiserskorpione leben wie alle Skorpione raptorisch und ernähren sich von jedem lebenden Beutetier, welches sie überwältigen können. Hierzu zählen Schaben, Grillen oder andere Insekten. Auch nackte Babymäuse können vom Kaiserskorpion erbeutet werden. Er ist sehr kräftig und agil.

Beute erscheint frühestens drei Tage nach der letzten Mahlzeit wieder attraktiv. Die Tiere haben allgemein einen guten Appetit, können jedoch auch über mehrere Monate hungern, ohne dabei an Gewicht zu verlieren. Bei der Nahrungsaufnahme gibt es deutliche Schwankungen.


Kaiserskorpione und Menschen

Der Kaiserskorpion zeigt einerseits eine eindrucksvolle Erscheinung und weist andererseits von seiner Biologie her zahlreiche Merkmale auf, die ihn für die Haltung in Gefangenschaft geeignet machen. Vor allem seine geringe Giftigkeit, seine Stechfaulheit und sein ruhiges Wesen haben zu seiner Beliebtheit beigetragen. Seine Ansprüche sind zudem gut mit den menschlichen Wohnräumen vereinbar, er gilt als leicht haltbares Tier. Bis Mitte der neunziger Jahre stieg der Import der Tiere (überwiegend aus Westafrika) stetig an. Schätzungsweise wurden bis 1996 jährlich etwa 100.000 Exemplare eingeführt. Um die Art vor möglicher Ausrottung zu bewahren, wurde sie, gemeinsam mit zwei anderen Pandinus-Arten, unter Artenschutz gestellt (WA-Anhang B der EG-Verordnung 338/97) und bedarf heute eines Herkunftsnachweises und einer Registriernummer. Diese Regel wurde aber in manchen Bundesländern abgesetzt und ist zum Beispiel in Baden-Württemberg nicht mehr gültig.

Die Tiere lassen sich in Gefangenschaft gut nachzüchten.

Quelle: Text Wikipedia


Gruss
Frank
Frank
 

Zurück zu Buchempfehlungen/Besprechungen

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron